Summer Dreaming
Dreaming of Egypt

Der Countdown laeuft. In neun Tagen bin ich endlich wieder in good old Germany. Doch bevor ich mein liebstes Lieblingsland, meine Heimat und mein altes Leben wiederhabe, gestatte ich mir noch einen Abstecher in die arabische Welt.

Seit drei Monaten bin ich auf der Suche nach einem treuen und zuverlaessigen Begleiter fuer einen kurzen City Trip nach Kairo waehrend meines achtstuendigen Zwischenstopps in Aegyptens Hauptstadt.

Daniel, einer der beiden jungen HErren, die Amanda und ich im Zug nach Kisumu kennengelernt haben, hat sich vor einigen Tagen bereit erklaert, mich in die Wirren und Tiefen Kairos einzufuehren. Obwohl er, wie er selbst sagt, bisher in keinem arabischen Land weniger Zeit verbracht hat, als in diesem, bezeichne ich ihn als Aegypten Spezialist. Da er zur Zeit durch Kenia und Uganda backpackt und ihm Ostafrika zu langweilig ist (surprise, surprise), haben ich und meine ueberaus charmante Art es tatsaechlich geschafft, ihn dazu zu bringen, die letzten vier Wochen seines Aufenthalts in Aegypten zu verbringen, am selben Tag hinzufliegen wie ich und mit mir fuer wenige Stunden die City unsicher zu machen.

Von meiner folgenden persoenlichen Touri-Liste fuer Kairo, die wir in knapp vier Stunden abackern muessen, weiss er noch nichts:

- Pfefferminztee in einer Teebar trinken
- die Pyramiden besteigen
- Milchreis essen
- eine kleine Mumie als Souvenir kaufen
- einem Scarabaeus-Kaefer den Kopf taetscheln
- auf einem arabischen Bazar ein Kopftuch kaufen
- auf das Minarett einer Moschee steigen und von dort die Glaeubigen zum Gebet aufrufen
- arabisch lernen
- einen Pharao sehen
- einen Koran-Kurs an der Universitaet Al-Azhar (der ZWEITaeltesten der Welt) besuchen
- auf einem Kamel mit den Beduinen durch die Wueste reiten
- am Nilufer entlangschlendern und Krokodile sehen
- vom Fernsehturm den Ausblick ueber die Hauptstadt geniessen
- auf der Sphinx reiten

Mein letztes Wochenende in Nairobbery verbringe ich selbstverstaendlich mit shoppen, um meine lieben Daheimgebliebenen mit sinnvollen und weniger nuetzlichem Krimskrams zu ueberhaeufen.

Ganz nach dem Vorbild einer weiteren jungen Afrika-Reisenden habe ich zudem vor, in den naechsten Tage Probe zupacken, da ich befuerchten muss, mein Koffer koennte platzen.

Auch eine letzte Poolparty lasse ich mir nicht entgehen: am Sonntag treffen sich die VIPs in Philippes Apartment-Anlage zum Grillen und Braeunen. Philippe selbst fliegt am Mittwoch, seine Mitbewohner schon am Dienstag und am Montag verlaesst uns bereits Sebastian. Bleibt nur noch die kleine Alena. Noch neun Tage.
4.9.09 15:43
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Amanda (10.9.09 12:27)
Hi Alena!
Echt lustig zu lesen! Chapeau! Aber sind wir nicht NIPs statt nur langweilige, gewöhnliche VIPs?

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